Chronische Erkrankung

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    • Adipositas
      Adipositas oder Fettleibigkeit, ist kein Figurproblem charakterschwacher Menschen, sondern eine anerkannte, chronische Erkrankung. Sie gehört zum Kreis der hormonellen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten. Die Deutsche Adipositas Gesellschaft definiert Adipositas als eine über das normale Maß hinausgehende Ansammlung von Fettgewebe im Körper.
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    • Chronische Skeletterkrankungen
      Degenerative Erkrankung der Wirbelsäule und Gelenke Die meisten Skeletterkrankungen werden durch Stigmata, äußeres Erscheinungsbild, Art des Fehlwachstums, Röntgen und MRT dianostiziert. Der Nachweis der Erkrankung erfordert Spezialisten und eine umfangreiche Diagnostik, weitere Aufschlüsse können zusätzlich durch humangenetische Untersuchungen erzielt werden. Eine seltene, chronische Erkrankung sollte in der heutigen Zeit, mit unseren Möglichkeiten erkannt werden. Jeder Patient gehört in die richtigen Hände, nur so können wir erreichen aus einer Minderheit eine Mehrheit zu werden!
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    • Chronisches Fatigue Syndrom
      Doch was genau ist CFS? Viele denken: Das ist doch die Krankheit, bei der man immer müde ist. Und das ist tatsächlich ein Teil der Symptome der Erkrankung, die Ärzte als chronisches Erschöpfungs- oder Fatiguesyndrom (CFS) oder auch myalgische Enzephalomyelitis (ME) bezeichnen. Doch die Symptome reichen noch viel weiter. Lähmungen, Sprachstörungen und Schmerzen schränken das Leben Betroffener so stark ein, wie sich das Nicht-Betroffene kaum vorstellen können. Am Anfang der Erkrankung steht häufig ein Infekt, wie beispielsweise das Pfeiffersche Drüsenfieber. Danach kommt es bei den Betroffenen zu bleibender schwerer Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen. Weitere häufige Symptome sind schmerzhafte Lymphknotenschwellung, Grippegefühl, Darmbeschwerden und Schwindel. In Deutschland sind Schätzungen zufolge bis zu 240.000 Menschen von CFS betroffen. Die Beschwerden dauern häufig über Monate und Jahre an und können bis zur Berufsunfähigkeit führen. Typisch für ME/CFS ist die Post Exertional Malaise, eine ausgeprägte Verstärkung aller Symptome nach nur geringer körperlicher oder geistiger Anstrengung. Die Post Exertional Malaise führt zu ausgeprägter Schwäche, Muskelschmerzen, grippalen Symptomen und einer Verschlechterung des allgemeinen Zustands. Auch Pausen bewirken dann keine Erholung.
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    • Dialysepatienten und Transplantierte
      Reduziertes Körpergewicht infolge einer Verminderung der Körperzellmasse und des Körperfetts ist charakteristisch für Patienten mit chronischen Nierenkrankheiten. Ursache für die katabole Stoffwechsellage sind Urämietoxine, Mangelernährung, Inaktivität, Steroide etc. Die körperliche Leistungsfähigkeit von chronischen Hämodialysepatienten und Nierentransplantierten ist erheblich eingeschränkt infolge von Anämie, verminderter Muskelleistung und cardiovasculären Komplikationen. Effektive Hämodialysebehandlung und lebenserhaltende Transplantatfunktion verbessern die Körperzusammensetzung, während diätetische Eiweißbeschränkung und Periotonealdialyse zu weiterem „wasting“ führen. Körperliches Ausdauertraining verbessert die Leistungsfähigkeit und die kardiovaskuläre Regulation.Schlüsselwörter Chronische Hämodialyse Nierentransplantation Körperzusammensetzung Leistungsfähigkeit Körperliches Ausdauertraining
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    • Endometrieose
      Die Differenzialdiagnose der Endometriose ist schwierig, es gibt keine pathognomonischen Symptome, ihre Ursachen sind unbekannt, ihr Fortschreiten ist variationsreich und nur unvollständig geklärt. Das Beschwerdebild hängt von der Lokalisation und nicht vom Schweregrad der Erkrankung ab. Diese Tatsachen sind vielleicht von entscheidender Bedeutung für die geringe Beachtung, die diese Problemkrankheit in den vergangenen Jahrzehnten in der Medizin erfahren hat. Sie ist eine Erkrankung „ohne Lobby”: keiner kümmert sich intensiv um sie: Die Frauenärzte/innen nicht, da die schwierige Differenzialdiagnostik nicht in der Praxis zu leisten ist und einen invasiven Eingriff erfordert. Die Hausärzte nicht, da sie differenzialdiagnostisch gar nicht an Endometriose denken und oft nur symptomatische Schmerztherapie verordnen. Die Fachärzte der Nachbardisziplinen Urologie, Chirurgie, Gastroenterologie nicht, da sie die Krankheit oft nicht kennen. Die endoskopischen Operateure nicht, da sie bei makroskopischem Verdacht die Pathologie einfach chirurgisch entfernen und damit das Problem als gelöst betrachten. Die Endokrionologen nicht, da sie frustriert erkennen mussten, dass Östrogenentzug allein die Krankheit nicht dauerhaft beherrscht. Die Forscher nicht - zumindest in Deutschland im Gegensatz zu Belgien, und den angloamerikanischen Ländern - da aufwendige Grundlagenforschung neben den klinischen Aufgaben über längere Zeiträume nicht zu leisten ist. Die Pharmaindustrie nicht, da teure Substanzen auch nur temporären Erfolg bringen und zur symptomatischen Behandlung preiswerte Präparat auszureichen scheinen, die weitere Forschungsinvestitionen nicht lohnenswert erscheinen lassen. Viele der leidenden Frauen nicht, da ihre Mütter ihnen klar gemacht haben, dass Menstruationsbeschwerden etwas normales sind, dass die Dysmenorrhö und die Unterbauchschmerzen nach der ersten Schwangerschaft verschwinden; was oft zusätzlich vom Hausarzt bestätigt wurde. So wird verständlich, dass die meisten Lehrbücher der Endometriose nur ein kurzes Kapitel oder gar nur einen Absatz widmen, obwohl sie die zweithäufigste benigne, proliferative Erkrankung der Frau ist. Man schätzt, dass etwa 7-15 % der weiblichen Bevölkerung während der Phase der Geschlechtsreife eine Endometriose haben, wobei in ca. 50 % der Fälle die Herde aktiv sind, Beschwerden verursachen, fortschreiten und Organe und Organfunktionen zerstört. Die Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr ist genauso hoch wie beim Mammakarzinom! Vergleicht man die Aktivitäten für diese Erkrankung mit den Bemühungen um die Endometriose so führt die Endometriose ein Schattendasein. Die klinische Realität in Deutschland ist entmutigend: vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnosestellung vergehen im Mittel 6 Jahre (bei Sterilitätspatientinnen 3 Jahre, bei Schmerzpatientinnen bis zu 10 Jahren !). Fehldiagnosen - wie Adnexitis, psychogene Beschwerden, PMS, Pelviopathie - werden häufiger gestellt als die richtige Diagnose! Bei Beckenwandbefall mit Ureterstenose wird die Endometriose erst erkannt, wenn beim 1/3 der Frauen bereits eine irreparabel stumme Niere vorliegt. Die Stiftung Endometriose Forschung, das Europäische Endometrioseinformationszentrum und die Endometriose-Vereinigung Deutschland e. V. mit ihren zahlreichen Selbsthilfegruppen bemühen sich seit einigen Jahren die Situation zu verbessern. Auch der 5. Deutsche Endometriose-Kongress und dieses Schwerpunktheft sollen Interesse an dieser Erkrankung wecken, Forscher motivieren, Wissen und Aufklärung der Ärzte und Patientinnen verbessern mit dem gemeinsamen Ziel, die facettenreiche Erkrankung besser in den Griff zu bekommen. Prof. Dr. med. K.-W. Schweppe · , Direktor der Frauenklinik Ammerland Ammerland Klinik GmbH · Akadem. Lehrkrankenhaus der Univ. Göttingen
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